Die „Puschtra Erdepflwochn“ waren ein voller Erfolg. Weit mehr Gäste als erwartet strömten nach Bruneck. Im Tschurtschenthaler-Park wurden darüber hinaus wahre kulinarische Höhepunkte geboten. Am Graben wurde eine landwirtschaftliche Ausstellung organisiert. Eine ganze Woche lang boten darüber hinaus 26 Gastbetriebe aus dem gesamten Pustertal eigene Speisen rund um die Kartoffel.

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Eines gleich vorweg: „Die ‚Puschtra Erdepflwochn“ wird einen fixen Platz im Veranstaltungskalender haben“, so Hanspeter Felderer, der Direktor der Pustertaler Saatbaugenossenschaft. Die Saatbaugenossenschaft organisierte gemeinsam mit dem Brunecker Tourismusverein und dem HGV-Bezirk Pustertal/Gadertal diese kulinarische Veranstaltung. Ziel sei es, nicht nur auf die Vorzüge der heimischen Knolle hinzuweisen, sondern auch kulinarische Akzente zu setzen. Das ist auch rundum gelungen. Die gastronomische Auswahl war vielfältig und den vielen Besucher hat es offensichtlich gemundet. Auch die 26 teilnehmenden Restaurants und Gastbetriebe haben ihr Bestes gegeben, wie allgemein zu hören war. Bis zum 27. September boten sie vielfältige Kartoffelgerichte an, welche wiederum viele Gäste aus dem ganzen Land anlockten.

Die Kartoffel hat im Pustertal jedenfalls eine lange Tradition. Heuer wurden 27 verschiedene Sorten angebaut, wobei die Ernte laut Felderer und Saatbau-Obmann Anton Kronbichler als „durchwegs gut“ bezeichnet werden kann. An der „Puschtra Erdepflwochn“ wolle man auch in Zukunft festhalten. Mehr noch: Das Fest soll in dne kommenden Jahren sogar noch ausgebaut werden. Das wiederum freute den Bürgermeister Roland Grießmair und Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler. Beide waren als Ehrengäste mit dabei. Grießmair regte an, in Zukunft sogar eigene „Erdepfl-Reisen“ – ähnlich wie beim Törggelen - zu organisieren. Sicherlich keine schlechte Idee. Felderer und sein Team haben bereits die Ohren gespitzte und man kann annehmen, dass in der Hinsicht noch was kommt.

 

Zusammenarbeit

Bis dato ist es nicht gelungen, die Niederdorfer ebenfalls mit ins Boot zu holen, die eine eigene Kartoffel-Woche organisieren. Doch laufen entsprechende Gespräche, wie die PZ in Erfahrung bringen konnte. Auch der Landtagsabgeordnete Christian Tschurtschenthaler regte an, den gemeinsamen Schulterschluss zu suchen. Das gilt aber auch für die Pustertaler Gastbetriebe. Es gibt nämlich noch viele, die ihren Bedarf an Kartoffeln lieber mit billiger Importware decken. Ein Unding, wie auch Karl Volgger, der Bezirkspräsident des Köcheverbandes, findet. „Es wäre im Sinne der viel gepriesenen Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus, wenn alle Pustertaler Gastbetriebe ihre Kartoffeln aus dem Pustertal beziehen würden“, regt er an. Dem konnte Bauernbundbezirksobmann Toni Tschurtschenthaler natürlich nur zustimmen. „Denn die Pustertaler Kartoffeln sind die besten der Welt“, ist er überzeugt. Na also!         

rewe


Malwettbewerb 

Im Rahmen der Eröffnungsfeier der „Puschtra Erdepflwochn“ wurden auch die 26 besten Zeichnungen von Grundschülern aus Kiens, Ehrenburg, St. Sigmund, Bruneck, Winnebach und Innichen prämiert. Über 200 Bilder zum Thema „Kartoffel“ wurden eingereicht.

 

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