Jedes Jahr am ersten Samstag im März öffnet das Berufsbildungszentrum von Bruneck seine Tore, um einen Einblick in den schulischen Alltag zu geben. Eltern, zukünftige und ehemalige Schüler sowie viele interessierte Besucher nutzten auch diesmal die Gelegenheit, die verschiedenen Schulgebäude zu besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. 

Beruf

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Am Samstag, den siebten März war es wieder so weit: Interessierten wurde die Möglichkeit geboten, die  verschiedenen Gebäude des Berufsbildungszentrums in Bruneck zu besichtigen. Trotz des schönen Wetters erkundeten zahlreiche Besucher die Werkstätten, Labors und Salons im Hauptgebäude. Dort konnte man den Tischlern, Elektrikern, Maurern und Metallfacharbeitern, aber auch Schönheitspflegerinnen und Friseuren über die Schultern schauen, im „Interkulturellen Café“ eine Pause einlegen, am Rad des Wissens seine Allgemeinbildung testen und seine Fähigkeiten im Umgang mit dem Programm „Auto-Desk“ unter Beweis stellen. Zum ersten Mal vertreten waren heuer auch die fünften Klassen in den Bereichen Handel/Dienstleistung und Handwerk/Industrie mit ihren spannenden und innovativen Projekten. Geboten wurden darüber hinaus interessante Einblicke in die Tätigkeitsbereiche der Verkäufer und Verwaltungsfachkräfte.

 

Hotelfachschule

An der Hotelfachschule lud man heuer erstmals in das neue Schülerheim und in das Mensarestaurant „Xund". Außerdem wurden die Gäste in der italienischen „Trattoria“ und im hauseigenen Restaurant mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. In den Bars gab es neben Cocktails und Kaffee auch selbstverfasste Gedichte von Jugendlichen zu hören. Wer von der Tour durch das Berufsbildungszentrum müde geworden war, konnte sich im Meditationsraum erholen oder in der Englischklasse bei „learning by playing" entspannen. Bewundert werden konnten außerdem verschiedene Schautische, welche die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen im Rahmen eines Wettbewerbes – heuer zum Thema „Pop Art“ – gestaltet hatten. Diese wurden von einer Kommission, in der auch Mitglieder des Hoteliers- und Gastwirteverbandes vertreten waren, bewertet.     

Eva Oberhuber

 

Reges Interesse

Das rege Interesse der zahlreichen Besucher bestätigte einmal mehr die breite Anerkennung, die das Berufsbildungszentrum im Pustertal genießt. Über zu wenig Einschreibungen kann man sich denn auch in den Sekretariaten in der Toblstraße und in der Ferraristraße nicht beklagen: Mit rund 1.700 Schülern und ca. 200 Lehrpersonen in den beiden Fachschulen ist ein steter Aufwärtstrend zu beobachten. Vor allem die Möglichkeit, auch im Rahmen der Berufsbildung die Hochschulreife zu erlangen, bietet einen zusätzlichen Ansporn für junge Menschen, ihren Weg in Richtung Berufsausbildung einzuschlagen. Es hat fast den Anschein, als lebten junge Menschen wieder vermehrt nach dem Grundsatz „Handwerk hat goldenen Boden“.       

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